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Ruhr Museum | Beyond Emscher. Fotografische Positionen aus der Gegenwart

Sonderausstellung

Beyond Emscher. Fotografische Positionen aus der Gegenwart

Mischanlage, Kokerei Zollverein
12.5. - 6.11.2022
Öffungszeiten

Montag - Sonntag 
11–18 Uhr
(letzter Einlass
um 17 Uhr)

Preise

Eintritt 7 €
ermäßigt 4 €
unter 18 Jahren frei
Schüler*innen und Student*innen unter 25 Jahren frei

Tickets unter tickets-zollverein.de

Informationen

Information

Vom Auenland, zur „Köttelbecke“ hin zur Abwasserfreiheit – mit der bisher größten Fotografie-Ausstellung auf Zollverein präsentieren die Emschergenossenschaft und die Stiftung Zollverein mit „Beyond Emscher“ in der spektakulären Mischanlage 1.100 zeitgenössische Bilder, die die Emscher-Region und ihre Menschen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zeigen.

 

1.100 Fotografien an 16 Positionen

Im Rahmen des Projekts „emscherbilder“ folgten 17 zeitgenössische Fotograf*innen ab 2012 dem Auftrag der Emschergenossenschaft, an 16 Positionen urbane, gesellschaftliche und topografische Folgen des Emscherumbaus künstlerisch zu dokumentieren. Die konzeptuellen und oftmals rätselhaften Bilderwelten entstanden auf Streifzügen durchs Emscherumland und im Gespräch mit den Menschen vor Ort. Sie zeigen die Wirklichkeiten jenseits des Flusses – „Beyond Emscher“. Zusammen bilden die Bilder die Basis für die umfangreichste Fotoausstellung, die bisher auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein zu sehen war. Insgesamt werden 500 Abzüge und mehr als 500 Aufnahmen in einer Medieninstallation auf der Bunker- und Trichterebene der Mischanlage gezeigt. Die historische Mischanlage gilt als Gropius Bau des Ruhrgebiets und als einer der beeindruckendsten Orte der ganzen Region.

Die Fotograf*innen sind:
Aymeric Fouquez
Javier Gastelum
Paul Kranzler
Fatih Kurçeren
Jeffrey Ladd
Andreas Langfeld
Bettina Lockemann
Arwed Messmer
Giorgio Morra
Sabine Niggemann
Martin Rosswog
Katja Stuke / Oliver Sieber
Sarah Straßmann
Nikita Teryoshin
Malte Wandel
Petra Wittmar

Das Projekt „emscherbilder“

Die Abwasserfreiheit der Emscher ist eines der größten, vor allem aber eines der spektakulärsten ökologischen Projekte der Bundesrepublik. Sie steht exemplarisch für den Wandel einer ganzen Region. Nach 30 Jahren umfangreicher Umbaumaßnahmen des Schicksalflusses ist er komplett abwasserfrei und ist zum Wahrzeichen für den nachhaltigen Wandel des Ruhrgebiets geworden. Der Umbau führte zu Veränderungen in der gesamten Region. 2015 begann der Wasserwirtschaftsverband Emschergenossenschaft, mit dem Projekt „emscherbilder“ ein dokumentarfotografisches Konvolut anzulegen, das Auskunft über diese Veränderungen geben soll. Das Projekt ist der Ausgangspunkt der Ausstellung „Beyond Emscher“.

 

Das Kulturprogramm

„Beyond Emscher. Fotografische Positionen aus der Gegenwart“ wird von einem breiten Kulturprogramm begleitet. Neben öffentlichen Führungen und Workshops werden Fotograf*innen-Gespräche, Filmvorführungen und verschiedene Exkursionen angeboten. Ausführliche Informationen zum Rahmenprogramm im

Ausstellungsflyer

 

Der Katalog

Der Katalog zur Ausstellung hat 304 Seiten und ist im Wienand Verlag erschienen und kostet 29,80 Euro.

ISBN: 978-3-86832-706-9

 

Zweite Ausstellung ab September

„Beyond Emscher“ ist Teil eines Programmschwerpunkts, mit dem die Stiftung Zollverein, das Ruhr Museum und die Emschergenossenschaft 2022 den vollendeten Emscher-Umbau würdigen. Mit der vor rund 30 Jahren begonnenen Renaturierung wird ein Zeichen für das postindustrielle Ruhrgebiet, für Artenvielfalt, Umwelt- und Hochwasserschutz gesetzt. Das Themenjahr auf dem Welterbe Zollverein umfasst eine zweite Ausstellung mit dem Titel „Die Emscher. Bildgeschichte eines Flusses“, die von September 2022 bis April 2023 im Ruhr Museum zu erleben ist und ebenfalls von zahlreichen Vorträgen, FIlm- und Diskussionsveranstaltungen und Exkursionen begleitet wird.

 

Alles auf einen Blick

Weitere Informationen zur Ausstellung und dem umfangreichen Begleitprogramm finden Sie hier als PDF zum Download:

Ausstellungsflyer (PDF)