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Ruhr Museum | _Archiv 2021: Die Unsichtbare Skulptur. Der Erweiterte Kunstbegriff nach Joseph Beuys

Sonderausstellung

Die Unsichtbare Skulptur. Der Erweiterte Kunstbegriff nach Joseph Beuys

UNESCO-Welterbe Zollverein, Halle 8
bis 26. September 2021

Zentrale Werke und unveröffentlichtes Material zum Jubiläum: Die Ausstellung beleuchtete die für die Werke von Joseph Beuys wichtigen Themen Demokratie, Ökologie und Kreativität. Sie zeigte ebenso seine bisher wenig bekannten Verbindungen zum Ruhrgebiet.

Joseph Beuys zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Sein 100. Geburtstag im Jahr 2021 bot Anlass für rund 20 Museen und Kulturinstitutionen in NRW, den im Rheinland geborenen Künstler, sein komplexes Wirken und seine internationale Ausstrahlung zu würdigen, neu zu entdecken und kritisch zu befragen. Die Ausstellung auf Zollverein fokussierte die gesellschaftspolitische Dimension in der Arbeit von Joseph Beuys und diskutierte deren Bedeutung für Gegenwart und Zukunft. Dafür wurden unveröffentlichte Materialien und zentrale Werke des visionären Künstlers gezeigt. Beuys' Engagement für Demokratie und Ökologie war zukunftsweisend und hat die internationale Vorstellung von Kunst neu definiert. Im Rahmen aktueller Diskussionen um gesellschaftliches Zusammenleben und das Verhältnis des Menschen zur Natur, warf die Ausstellung einen neuen Blick auf sein Werk. Darüber hinaus wurde Beuys Verbindung zum Ruhrgebiet vor allem im Rahmen der Gründung der beiden Zweigstellen seiner Freien Internationalen Universität in Gelsenkirchen und Essen beleuchtet. Die Eröffnung der Ausstellung fand am Sonntag, den 9. Mai 2021 digital statt. Die Aufzeichnung finden Sie hier.

Das Begleitprogramm

„Die Unsichtbare Skulptur“ wurde von einem umfangreichen Begleitprogramm aus Führungen, Gesprächsveranstaltungen und performativen Formaten ergänzt. Zu den Highlights zählten unter anderem die Ringgespräche von und mit Beuys' Meisterschüler Joseph Stüttgen sowie der „Omnibus der Direkten Demokratie“ und die Performance „Absent Wolves“.

 

Die großzügig von der RAG-Stiftung gefördete Ausstellung fand im Rahmen des Projekts „beuys 2021. 100 jahre joseph beuys“ statt. Es ist ein Projekt des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf als Träger unter der künstlerischen Leitung von Prof. Dr. Eugen Blume und Dr. Catherine Nichols. Schirmherr war Ministerpräsident Armin Laschet.