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Ankauf des fotografischen Lebenswerkes von Brigitte Kraemer

Fotografische Sammlung 13.7.2022
v.l.n.r.: Prof. Heinrich Theodor Grütter, Direktor des Ruhr Museums und Mitglied des Vorstands der Stiftung Zollverein; Stefanie Grebe, Leiterin der Fotografischen Sammlung des Ruhr Museums; Brigitte Kraemer, Diplom-Designerin und freie Fotografin; Heike Catherina Mertens, Mitglied des Vorstandes der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung

Seit vielen Jahren unterstützt die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung maßgeblich den Ankauf von Fotokonvoluten für die Fotografische Sammlung des Ruhr Museums. Jüngster Neuzugang ist das komplette fotografische Werk Brigitte Kraemers aus den Jahren 1982 bis 2021, einer Fotografin, die wie keine andere in den letzten vierzig Jahren das soziale Leben im Ruhrgebiet dokumentiert und das Bild vom Ruhrgebiet mitgeprägt hat. Ihre zahlreichen Projekte und Serien zum Alltagsleben, zur Freizeit, zur Migration oder zum religiösen Leben umfassen tausende von hervorragenden Fotografien.

Insgesamt gehen mit dem Ankauf 360.000 Bildeinheiten, darunter Prints, Vintages, Dias, Negative, in die Fotografische Sammlung des Ruhr Museums über. Hinzu kommen rund 7.000 digitale Datensätze. Das Konvolut beinhaltet Serien, Langzeitprojekte und Reportagen zu den Themen Soziales, Alltag, Freizeit.

„Ich freue mich sehr und bin der Krupp-Stiftung dankbar, dass sie diesen insgesamt vielleicht bedeutendsten fotografischen Ankauf der Stiftung Ruhr Museum so großzügig unterstützt,“ so Prof. Heinrich Theodor Grütter, Direktor des Ruhr Museums. „Die Fotografische Sammlung kann so deutlich erweitert, ihr Profil geschärft und eine wichtige Sammlungslücke geschlossen werden.“

In enger Zusammenarbeit mit Brigitte Kraemer wird ihr Werk nun aufgearbeitet und kommt in den nächsten vier Jahren in vier Tranchen ins Ruhr Museum. Im Rahmen des Ankaufes werden ausgewählte Fotografien Kraemers voraussichtlich 2025 in einer großen Ausstellung im Ruhr Museum präsentiert.