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Veranstaltung

Feierliche Eröffnung der Ausstellung "Hände weg vom Ruhrgebiet! Die Ruhrbesetzung 1923–25"

Ruhr Museum auf Zollverein 11.1.2023
Ausstellungseröffnung mit (v. l. n. r.) Karola Geiß-Netthöfel, Prof. Heinrich Theodor Grütter, Anne Henk-Hollstein und Thomas Kufen; Fotograf: Christoph Sebastian

Am 11.1.2023 fand die feierliche Eröffnung der neuen Ausstellung des Ruhr Museums "Hände weg vom Ruhrgebiet! Die Ruhrbesetzung 1923–25"vor über 450 geladenen Gästen statt.

 

Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, und Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalsverbandes Ruhr, hielten ergreifende Reden, die auch den andauernen Krieg in der Ukraine in den Blick nahmen.Im Anschluss erfolgte eine Führung von Museumsdirektor Prof. Heinrich Theodor Grütter durch die Ausstellung in der Galerie des Regionalmuseum auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein.

 

Die Ausstellung

Die Galerieausstellung präsentiert anlässlich des 100. Jahrestags der Ruhrbesetzung den Besatzungsalltag in den Jahren 1923 bis 1925. Sie zeigt die Geschichte der Ruhrbesetzung und die Erfahrungen der Bevölkerung und der Besatzer in sechs Kapiteln und mit mehr als 200 eindrucksvollen Exponaten, darunter zahlreiche Fotografien, seltenes Filmmaterial, Postkarten, Flugblätter, Plakate, Ausweise und weitere Dokumente, aber auch Medaillen, Gedenktafeln, Waffen und Uniformen.

Besonders beeindruckende Objekte kommen aus großen europäischen Museen, wie eine seltene Schießscheibe aus dem Deutschen Historischen Museum in Berlin, Uniformen und Ausrüstungsgegenstände von französischen und belgischen Besatzungssoldaten aus dem Musée de la Grande Guerre du Pays de Meaux in Frankreich sowie ein Original-Maschinengewehr aus dem Musée Royal de l'Armée et d'Histoire Militaire in Brüssel/Belgien.

Zusammen erzählen die Exponate von den Erfahrungen der Menschen und den Ereignissen vom Einmarsch der Truppen im Januar 1923 bis zu den Feierlichkeiten aus Anlass des Abzugs 1925.

 

Das Begleitprogramm

Während der Laufzeit der Ausstellung findet ein umfangreich angelegtes kulturelles Rahmenprogramm statt. Es umfasst neben Führungen unter anderem eine Vortragsreihe ab dem 17.1., eine Podiumsdiskussion, eine Diskussion mit Konzert in Kooperation mit dem Klavierfestival Ruhr, Filmabende sowie einen interaktiven Workshop zum Thema Rassismus in Vergangenheit und Gegenwart. Führungen für Lehrer*innen und Schulklassen stellen nicht nur die Krisenjahre von 1923 bis 1925 anhand ausdrucksstarker Objekte in den Mittelpunkt, sondern untersuchen Plakate, Postkarten und weitere Exponate als historische Quellen.

 

Alle Termine zur Ausstellung sind in unserem Kalender.

 

Informationen zur Ausstellung und dem Begleitprogramm mit Vortrags- und Filmreihe finden Sie hier.

 

Wir freuen uns dienstags bis sonntags auf ihren Besuch.