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Über 80.000 Fans sahen Fotografie-Ausstellung zum Ruhrgebietsfußball

UNESCO-Welterbe Zollverein 8.5.2023 bis 20.5.2024

Über 80.000 Fans sahen Fotografie-Ausstellung zum Ruhrgebietsfußball auf Zollverein

 

Das Herz des Fußballs schlägt im Ruhrgebiet, sagte schon Franz Beckenbauer – und er hatte Recht. Über 80.000 Besucherinnen und Besucher sahen die beeindruckende Fotografie-Ausstellung Mythos und Moderne. Fußball im Ruhrgebiet des Deutschen Fußballmuseums und des Ruhr Museums auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein.

 

Die erfolgreichste Fotografie-Ausstellung des Ruhr Museums und des Deutschen Fußballmuseums

„Die Ausstellung war eines der ersten Projekte des bundesgeförderten Kulturprogramms zur UEFA EURO 2024. Wir freuen uns über den großartigen Erfolg und über die vielen großen und kleinen Besucherinnen und Besucher, die zeigen, dass Fußball im Ruhrgebiet die Menschen begeistert und zusammenbringt – auch abseits des Rasens. Genau das beabsichtigen wir auch mit unserem Kulturprogramm“, sagt Claudia Roth, Aufsichtsratsvorsitzende der Stiftung Fußball & Kultur EURO 2024 gGmbH und Staatsministerin für Kultur und Medien, begeistert dazu.

 

„Mit über 80.000 Gästen ist Mythos und Moderne die erfolgreichste Fotografie-Ausstellung, die wir je auf Zollverein gezeigt haben“, erklärt Prof. Heinrich Theodor Grütter, Direktor des Ruhr Museums, stolz. Auch Manuel Neukirchner, Direktor des Deutschen Fußballmuseums, ist hoch erfreut: „Die Kooperation des Ruhr Museums und des Deutschen Fußballmuseums war ein voller Erfolg. Fußball bedeutet Lebensgefühl, das wollten wir zeigen. Der große Zuspruch bei den Besucherinnen und Besuchern unterstreicht die Bedeutung, die der Fußball hierzulande besitzt. Fußball ist ein starkes Stück Ruhrgebiet!“

 

Den Fans ganz nah

Zwei besondere Objekte, die es ohne das Interesse der Fußballgemeinde im Ruhrgebiet niemals gegeben hätte, sind während der Laufzeit der Ausstellung entstanden. Zusammen mit der FUNKE Mediengruppe wurden die Legenden-Elf des Ruhrgebiets und der schönste Fußballmoment gekürt. Beide wurden von den Leserinnen und Lesern der WAZ im Rahmen von Aufrufen gewählt und auf zwei Wänden in der Ausstellung präsentiert. Bei der Legenden-Elf fiel am Ende die Wahl auf Trainer Huub Stevens sowie Hans Tilkowski (BVB), Klaus Fichtel (S04), Jürgen Kohler (BVB), Bernard Dietz (MSV Duisburg), Michael Lameck (Vfl Bochum), Olaf Thon (S04), Dariusz Wosz (Vfl), Fritz Szepan (S04), Helmut Rahn (Rot-Weiss Essen), Klaus Fischer (S04) und Reinhard Libuda (BVB/S04) – eine Mannschaft aus fünf Vereinen und acht Jahrzehnten Revierfußball. Ebenfalls besonders für die Gäste waren die insgesamt vier Legendenabende in Essen und Dortmund. Dort trafen WAZ-Leserinnen und Leser exklusiv auf Legenden der Traditionsvereine MSV Duisburg, Rot-Weiss Essen, FC Schalke 04 und VfL Bochum. Gemeinsam blickten Idole und Fans auf den Fußball der Vergangenheit und Gegenwart im Ruhrgebiet und hatten Zeit für Anekdoten, Fragen und einen persönlichen Austausch.

 

Unterwegs im Stadion der Emotionen

Über 80 Veranstaltungen für kleine und große Fans drehten sich rund um das Phänomen Fußball. Neben hochkarätigen und vielbesuchten Vorträgen und Filmabenden, ausgebuchten Kabarettveranstaltungen und Talkrunden fanden Theatervorstellungen in Vereinen, eine ausgezeichnet besetzte Ringvorlesung, Ausstellungsgespräche und Workshops statt. Auch der Werner-Müller-Platz direkt vor dem Ruhr Museum, wo einige der Begleitveranstaltungen stattfanden, wurde im Sommer zum „Stadion der Emotionen“.

„Die Unterstützung der Ausstellung und vor allem des Begleitprogramms war uns eine Herzensangelegenheit. Besonders in Erinnerung bleiben mir die Fußballcamps in den Sommerferien, die wir für Kinder und Jugendliche aus dem Quartier kostenlos anbieten konnten, und die erste Welterbe-Meisterschaft, welche gezeigt haben, dass Fußball im Ruhrgebiet eine Euphorie erzeugt, die Jung und Alt gleichermaßen in den Bann zieht“, erklärt Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied des Vorstandes der RAG-Stiftung. Ihr Fazit: „Die Fußballkultur im Ruhrgebiet ist mehr als nur ein Sport – sie ist eine Leidenschaft, die genau wie der Bergbau tief in der Identität der Region verankert ist.“

 

Wir bedanken uns bei allen Gästen.