
Eine Ausstellung der Brost-Stiftung im Ruhr Museum
Migration hat das Ruhrgebiet über Jahrzehnte hinweg wirtschaftlich, sozial und kulturell geprägt – und formt bis heute das Gesicht der Region. Die Ausstellung „Gesichter des Reviers – Vom Ankommen und Dazugehören machte diese Realität auf eindrucksvolle Weise sichtbar.
Im Zentrum des Projekts standen fotografische Porträts des Schauspielers und Fotografen Armin Rohde, der sich seit vielen Jahren intensiv der Fotografie widmet. Seine Bilder zeigten Menschen, deren Lebens- und Arbeitswege eng mit dem Ruhrgebiet verbunden sind. Sie erzählten vom Ankommen, vom Bleiben und vom Weitergehen – und eröffneten einen vielstimmigen Blick auf Zugehörigkeit, Arbeit und Wandel.
Die Porträts schafften Nähe und luden zum Dialog ein: Jedes Bild machte individuelle Erfahrungen sichtbar und eröffnete neue Perspektiven auf die Vielfalt der Region. So entstand ein facettenreiches Panorama des Ruhrgebiets als Raum gelebter Migration und stetiger Veränderung.
Die von der Brost-Stiftung initiierte Ausstellung rückte persönliche Lebensgeschichten in den Fokus – Geschichten von Menschen, die das Revier über Generationen hinweg geprägt haben. Im Zusammenspiel von Kunst und Bildung entstanden neue Zugänge zur Migrationsgeschichte des Ruhrgebiets und zu Fragen von Identität und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Als gemeinsames Projekt von Brost-Stiftung und Ruhr Museum war die Ausstellung Teil der Initiative „Wege ins Revier“, die sich der lebendigen Migrationsgeschichte der Region widmet. Sie versammelte Geschichten und Bilder, die von Arbeit, Aufbruch und Zugehörigkeit erzählen.
Die Ausstellung lud dazu ein, diesen Geschichten zu begegnen – und das Ruhrgebiet aus neuen, persönlichen Perspektiven zu entdecken.
Weitere Informationen zu dem Projekt und der Ausstellung auf der
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