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Neues

Ruhr Museum ist Teil des internationalen FeMig.Lab-Netzwerks

Ruhr Museum 11.3.2026
© Ruhr Museum / Christoph Sebastian

Gemeinsam mit Partner:innen aus ganz Europa engagieren wir uns im Projekt Female Labour Migration in European History – FeMig.Lab unter der Leitung von Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung (Berlin). Mit einem eigenen Interviewprojekt tragen wir zur Erforschung weiblicher Arbeitsmigration in Europa bei. Mit diesem neuen Projekt setzen wir ein wichtiges Zeichen für die Sichtbarkeit von Migrationserfahrungen und deren Bedeutung für unsere Gesellschaft – gestern wie heute. Wir freuen uns, unsere Expertise in dieses europäische Netzwerk einzubringen sowie gemeinsam neue Impulse für Forschung, Bildung und kulturellen Austausch zu setzen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

Im Mittelpunkt stehen intergenerationelle Migrationserfahrungen aus Spanien, Griechenland und der Türkei. Ziel des Projekts ist es aus Interviews, die Lebensgeschichten von Frauen zu dokumentieren und zugleich die Perspektiven der nachfolgenden Generationen einzubeziehen. So wird die Geschichte der Migration nach Deutschland aus einer neuen, generationenübergreifenden Perspektive beleuchtet und ihre Auswirkungen auf individuelle Lebenswege und Familiengeschichten sichtbar gemacht. 

 

Die Ergebnisse fließen in die europaweite Online-Bildungsplattform von FeMig.Lab ein, die von Museen, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie NGOs gemeinsam entwickelt wird.

Die Konzeption und Produktion des Projekts erfolgen durch das Ruhr Museum (Meltem Kücükyilmaz) in Kooperation mit dem Spanischen Elternverein Essen e.V., HistAgoge | Geschichtsforschung und der mitMach Agentur.

 

Wir danken allen herzlich für ihre Offenheit und ihr Vertrauen, ihre persönliche Geschichte zu teilen.