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Neues

Wir feiern das Weltrekord-Mammut!

Schaudepot Ruhr Museum 7.5.2026
© Ruhr Museum / Christoph Sebastian

Weltrekord erreicht! Gemeinsam mit dem Verein für Solidarität (ZfS) konnten wir im Schaudepot am 7.5.2026 das weltweit größte prähistorische Säugetier präsentieren. Das riesige Häkelmammut wurde vom REKORD-INSTITUT für DEUTSCHLAND (RID) jetzt offiziell ausgezeichnet. Das fertige Mammut sowie die Rekord-Urkunde wurden gestern von İlkiz Şentürk, Vorsitzende des Vereins Zeit für Solidarität, und Dietmar Osses, stellvertretender Direktor des Ruhr Museums, sowie vielen Mitwirkenden gebührend gefeiert. 

 

Damit wurde ein außergewöhnliches Gemeinschaftsprojekt im Rahmen der Paläontologischen Landesausstellung Nordrhein-Westfalen im Ruhr Museum erfolgreich abgeschlossen. Dietmar Osses erläutert stolz: „Das Weltrekord-Mammut zeigt eindrucksvoll, wie sich die Themen unserer Ausstellung überLeben in der Eiszeit in die Gegenwart übersetzen lassen. Gemeinschaft, Kreativität und Ausdauer – all das, was auch in der Eiszeit überlebenswichtig war, wird hier auf besondere Weise erlebbar.“ İlkiz Şentürk sagt dazu: „Unser Ziel war es, Menschen zusammenzubringen – unabhängig von Herkunft oder Erfahrung. Dass daraus ein Weltrekord entstanden ist, freut uns sehr, aber noch wichtiger ist das Miteinander, das dabei gewachsen ist.“

 

EIN WELTREKORD-MAMMUT ENTSTEHT
In rund sechs Monaten intensiver Arbeit entstand das Mammut im Rahmen unseres offenen Strickcafés im Ruhr Museum sowie in der „Mammutwerkstatt“ in unserem Schaudepot . Das Projekt vereinte zahlreiche Teilnehmende aus der Region und steht exemplarisch für gelebte Solidarität und gemeinschaftliches Engagement. Rund 400 Häkel- und Strickbegeisterte häkelten an sieben Termine im vergangenen Winter bei Kaffee, Tee, Gebäck und guten Gesprächen über 1.600 Häkelquadrate. Die zehn mal zehn Zentimeter großen Quadrate wurden von etwa 15 Mitglieder des Vereins Zeit für Solidarität in aufwendiger Handarbeit zu einer Mammut-Haut verknüpft – sowohl vor Ort in der Mammut-Werkstatt im Schaudepot als auch in zusätzlicher Arbeit zu Hause. 3.000 Stunden Handarbeit stecken im Weltrekord-Mammut. Insgesamt wurden rund 25.000 Meter Wolle verarbeitet. Das fertige Mammut übertrifft die ursprünglichen Planungen deutlich: Mit einer Höhe von 2,66 Metern, einer Länge von 4,20 Metern und einer Breite von 1,37 Metern ist es ein beeindruckendes Kunstwerk. Für Transportzwecke kann es in drei Teile zerlegt werden: in Kopf, „Buckel“ und Torso. Auch die Stoßzähne sind abnehmbar. So ist das Mammut für Einsätze bei Veranstaltungen mobil.
Das unter der „Mammut-Haut“ tragende Gerüst wurde vom Gelsenkirchener Künstler Stefan Demming eigens für das Projekt entworfen und gebaut.

 

WO KANN DAS MAMMUT ZUKÜNFTIG BESICHTIGT WERDEN?
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte das Weltrekord-Mammut "Umut" bei unserem Sommerfest im Schaudepot. Es kann im Moment während der öffentlichen Führungen im Schaudepot besichtigt werden. 

 

Wir sagen „Danke an alle Mitwirkenden!" und freuen uns auf viele Mammutfans!