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Grubenlampe CEAG, 1970 - 1990

50,00 € / Objekt-Nr. 10802 / reserviert

© Ruhr Museum / Christoph Sebastian
Für Bergleute stellte die Einführung von Kopflampen eine enorme Erleichterung dar. Sie hatten die Hände für die Arbeit frei. Gleichzeitig hatten sie ein gutes Sichtfeld, da die Lampe über den Augen an der Stirn befestigt war.

Für einen Bergmann war untertage eine Lampe zwingend notwendig. Es herrschte absolute Dunkelheit. Ein Arbeiten ohne eine Beleuchtung war unmöglich. Immer wieder gab es Experimente, wie der Kumpel genügend Licht vor Ort, im Stollen und Streb finden könnte. Die ersten Lampen mussten per Hand mitgenommen werden. Sie zu tragen, war lästig und anstrengend. Der Ruhrkohlenbergbau entwickelte neue Technologien auf dem Feld der Beleuchtung. Die batteriebetriebene Kopflampen setzten sich in den1950er Jahre durch. Zwar gab es schon Versuche mit solchen Lampentypen in den 1920er Jahren, doch die Batterietechnik war erst in der Nachkriegszeit ausgereift.

Diese Kopflampe stammt von der Firma Ceag. Diese hieß ursprünglich Concordia Electrizitäts-AG und war ein Kölner Unternehmen mit verschiedenen Geschäftsbereichen. Die Lampe verfügt über einen dreizelligen Nickel-Cadmium Akku in einem Kunststoffkasten. Der Akku wurde regelmäßig nach der Schicht in der Lampenstube aufgeladen. Den Kasten befestigten sich die Bergleute mittels zweier Stahlbügel am Gürtel. Die Lampe verfügt über eine Metallhalterung, die vorne an den Helm gesteckt wurde. Dafür kam ein neuer Helmtyp zum Einsatz. Die Vorteile dieser Grubenlampe liegen auf der Hand. Nun hat der Bergmann beide Hände frei für die Arbeit. Der Lichtstrahl über seinen Augen folgt den Bewegungen seines Kopfes.