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Ruhr Museum | Filmabend: wir standen auf einer Anhöhe

wir standen auf einer anhöhe, Erwachsene, Film

Filmabend: wir standen auf einer Anhöhe

UNESCO-Welterbe Zollverein, Kokerei, Mischanlage

Im Rahmen der Ausstellung „wir standen auf einer Anhöhe“: Fotografische Spurensuche am ehemaligen Stahlstandort Duisburg-Rheinhausen findet ein Filmabend statt. Heinrich Theodor Grütter, ehemalig Direktor des Ruhr Museums sowie Vorstandsmitglied der Stiftung Zollverein, und Paul Hofmann, Leiter der Kinemathek im Ruhrgebiet. Sie begleiten den Filmabend mit einführenden Worten.

 

Erinnerung an Rheinhausen  (1988-89)
69 Min. Farbe, Aufnahmeformat: 16 mm.  Buch/Regie:  Klaus Helle, Rainer Komers. Kamera:  Rainer Komers. Montage:  Laura Burns, Gerda Edinger. Produktion:  Rainer Komers Filmproduktion, Mülheim an der Ruhr. Prädikat:  Besonders wertvoll. Erstausstrahlung:  ZDF. Das Kleine Fernsehspiel, 07. Mai 1990. Redaktion:  Andreas Schreitmüller.

Der Dokumentarfilm „Erinnerung an Rheinhausen“ (1988/89) von Klaus Helle und Rainer Komers begleitet den Arbeitskampf um den Erhalt der Krupp-Hütte in Duisburg-Rheinhausen, der zum Symbol des Strukturwandels im Ruhrgebiet wurde. Anstelle einer klassischen Chronik zeichnet der Film ein eindringliches Bild der letzten Monate des Hüttenwerks und der von seiner Schließung betroffenen Menschen.

Die Langzeitbeobachtung aus den Jahren 1988/89 verbindet Aufnahmen von Demonstrationen und Gesprächen mit ruhigen, atmosphärischen Bildern der Industrielandschaft. So entsteht ein vielschichtiges Porträt zwischen Protest, Ernüchterung und der Suche nach neuen Perspektiven. Der Film gilt als bedeutendes zeitgeschichtliches Dokument über das Ende der Stahlproduktion in Rheinhausen und die Auswirkungen des industriellen Wandels auf die Region.

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Alle wichtigen Informationen zur Ausstellung finden Sie hier:

wir standen auf einer Anhöhe