
Ein Blick hinter die Kulissen: Der Sammler nimmt die Gäste mit in die faszinierende Welt der Industriemalerei.
Seit dem späten 19. Jahrhundert übte die Schwerindustrie eine enorme Faszination auf Kunstschaffende aus. Zechen, Kokereien, Abstiche, glühende Werkstücke, Arbeiter, Schiffe und Häfen inspirierten Maler:innen und Zeichner:innen gleichermaßen – von romantischen Darstellungen der industriellen Landschaft bis hin zu kritischen Auseinandersetzungen mit den sozialen und ökologischen Folgen der Industrialisierung.
Die Ausstellung lädt ein, die Vielfalt der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Schwerindustrie zu entdecken. Bei dem exklusiven Rundgang führt der Sammler Ludwig Schönefeld vorbei an 200 beeindruckenden Werken aus seiner Sammlung zu den Highlights der Schau. Dabei gibt er spannende Einblicke in seine Motivation, dieses Genre zu sammeln, und erzählt faszinierende Geschichten rund um den Erwerb der Bilder.
Der Sammler Ludwig Schönefeld stammt aus dem Ruhrgebiet und hat über drei Jahrzehnte Industriedarstellungen zusammengetragen. Der Kommunikationsfachmann und Historiker fand sie in privaten und institutionellen Sammlungen, auf Online-Plattformen und in Auktionshäusern. Einige der Bilder konnte er in letzter Minute retten und durch Ankäufe vor dem Untergang bewahren. Mit der Ausstellung „Das Land der tausend Feuer“ übergibt Ludwig Schönefeld seine mehr als 1.500 Objekte umfassende Sammlung in die Obhut des Ruhr Museums. Als Gastkurator stellt er zugleich sein Wissen und seine Recherchen zur Herkunft sowie zum historischen Kontext der Gemälde zur Verfügung.
Die nächsten Termine dieser Veranstaltung finden Sie im Kalender.
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