
Von Fürstäbtissinnen über Kabarettistinnen zu Arbeiterfrauen: Die Geschichte des Ruhrgebiets wurde nicht nur von Industriellen und Bergmännern geprägt. Diese Themenführung rückt Frauen in den Mittelpunkt, die das Leben an Ruhr und Emscher über Jahrhunderte hinweg mitgestaltet haben.
Der Rundgang führt von den mächtigen Fürstäbtissinnen des Essener Stifts, die im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit Politik, Wirtschaft und Kultur beeinflussten, bis zu Margarethe Krupp, die sich sozial engagierte und mit der Margarethenhöhe neue Maßstäbe im Wohnungsbau setzte.
Auch Künstlerinnen und Kabarettistinnen kommen in den Blick, die mit Kreativität, Witz und kritischen Stimmen den Wandel der Region begleiteten. Zugleich erzählt die Führung von Arbeiterfrauen, deren Leistungen lange weniger sichtbar waren: Sie versorgten Familien, leisteten Lohnarbeit und prägten den Alltag in der Industrieregion.
Anhand ausgewählter Objekte und Biografien macht die Führung die vielfältigen Rollen und Lebenswelten von Frauen im Ruhrgebiet sichtbar und zeigt, welchen Anteil sie an der Geschichte und Entwicklung der Region hatten.
Alle wichtigen Informationen zu dieser Ausstellung finden Sie hier.
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