
Der Vortrag ist Teil der Begleitprogramms im Rahmen der Ausstellung zur »überLeben in der Eiszeit«.
Hitzewellen, Dürren, Waldbrände und Überflutungen prägen zunehmend das globale Wettergeschehen. Die rasante Erwärmung der Arktis, der Rückzug der Gletscher und außergewöhnlich hohe Meerestemperaturen verdeutlichen: Die prognostizierten Entwicklungen der Klimaforschung sind längst eingetreten. Der Klimawandel ist kein fernes Szenario mehr, sondern Teil der Gegenwart.
Der Vortrag nimmt eine klare Standortbestimmung vor und fragt, wo die Welt im Kampf gegen die Erderwärmung tatsächlich steht. Dabei wird deutlich: Es mangelt nicht an Erkenntnissen, sondern an Konsequenz im Handeln. Wunschdenken und Resignation führen gleichermaßen in die Sackgasse. Gefragt ist ein realistischer, begründeter Optimismus, der Handlungsspielräume sichtbar macht, ohne die Dringlichkeit zu relativieren.
Im zweiten Teil richtet sich der Blick auf konkrete Möglichkeiten im Umgang mit dem Klimawandel. Welche Optionen bestehen, welche Weichen lassen sich noch stellen und was folgt daraus für Gesellschaft, Politik und Alltag?
Der Diplom-Meteorologe Sven Plöger vermittelt komplexe naturwissenschaftliche Zusammenhänge verständlich, präzise und ohne ideologischen Unterton. Ernsthaft in der Sache, zugänglich im Ton und mit feinem Humor zeigt der Vortrag, warum Aufklärung und Handlungsfähigkeit zusammengehören.
Die nächsten Termine dieser Veranstaltung finden Sie im Kalender.
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