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Ruhr Museum | _Archiv 2009: Living Stones. Die Natur als Künstlerin.

Sonderausstellung

Living Stones. Die Natur als Künstlerin.

Ruhr Museum, Galerie 21-Meter-Ebene
26. März bis 28. Juni 2009

Die Ausstellung „Living Stones“ führte in die wunderbare Formenwelt der Natur und der Kunst. Die ausgestellten Steine aus zwei Milliarden Jahren und die Fotografien von Alfred Ehrhardt, Albert Renger-Patzsch, Karl Blossfeldt und Thomas Wolf machten sichtbar: Natur und Kunst sind gleichermaßen durchdrungen von den Kräften schöpferischer Formgebung.

Der fotografische Zyklus „Gestein“ von Renger-Patzsch zeigt den sich seit Milliarden Jahren vollziehenden gewaltigen Kreislauf des Werdens und Vergehens - die „Wachstumsphasen“ des Gesteins unserer Erde.

Die Fotografien stehen dabei in spannungsvollem Gegensatz zu den einzigartigen Steinen und Kristallen. Wie Kunstwerke wurden die Steine in der Ausstellung als schöpferische Formen der Natur kostbar präsentiert.

Die Ausstellung endete mit einem kulturgeschichtlichen Epilog: Mittelalterliches Bleikristallkreuz und Bergkristallstufe, alte chinesische Gelehrtensteine und bizarre Felsformen standen einander gegenüber. Das Miteinander dieser bedeutenden Kunstwerke und kostbaren Steine machte die Unterschiede des europäischen und fernöstlichen Naturverständnisses sichtbar.